MEDIZINISCHE MASSAGEN ZUG
Marcel Isler

Med. Masseur mit eidg. FA
Bohlstrasse 17 / 6300 Zug

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Krankenkassen anerkannt
ZSR-Nr. Y203277

 
 
 
MEDIZINISCHE MASSAGEN

Medizinische Massagen sind manuelle, physikalische Therapieformen zur Behandlung von Muskeln, Gewebe, Haut und Organen. Je nach Symptom der Beschwerden kommen u. a. folgende Therapieformen zum Einsatz:
 

KLASSISCHE MASSAGE

MANUELLE LYMPHDRAINAGE

BINDEGEWEBSMASSAGE

FUSSREFLEXZONENMASSAGE

 

Ebenso kommen je nach Symptom/Krankheitsbild weitere Therapieformen zur Anwendung wie:

- SCHRÖPFMASSAGE / SCHRÖPFEN
- WIRBELSÄULENTHERAPIE NACH DIETER DORN
- TEILE DER AKUPUNKTUR MASSAGE NACH RADLOFF
- SPORTMASSAGE
- usw

Therapeutisch können Medizinische Massagen für unterschiedlichste Beschwerden eingesetzt werden, einige Beispiele:

- Rücken- , Nackenschmerzen
- Akute oder chronische muskuläre Verspannungen
- Bewegungseinschränkungen
- Stress, Unruhe
- Lymphödeme (primär und sekundär)
- Schwellungen, Ödeme nach Verletzungen oder Operationen
- Kopfschmerzen, Migräne
- Fehlhaltungen
- Schlafstörungen
- Linderung bei neurologischen Erkrankungen
- Kniegelenk-, Schultergelenk Beschwerden
- Syndrome der Wirbelsäule
- Tennis-, Golferellenbogen
- Schleudertrauma
 

KLASSISCHE MASSAGE

Die klassische Massage wird zur Behandlung verschiedener Beschwerden und Erkrankungen des Bewegungsapparates, sowie zum allgemeinen Wohlbefinden eingesetzt. Mittels spezieller Griffe werden die betroffenen Körperpartien behandelt.

Ihre Wirkung entfaltet die klassische Massage auf verschiedenen Ebenen:

- Entspannt die Muskulatur, löst Verkrampfungen und fördert die lokale
  Durchblutung.
- Verbessert den Zellstoffwechsel und die Entschlackung des Gewebes.
- Löst Verklebungen des Bindegewebes und Narben.
- Senkt den Pegel an Stresshormonen (u. a. Cortisol, Adrenalin, Noradrenalin)
  im Körper.
- Beeinflusst das vegetative Nervensystem und senkt die Pulsfrequenz und
  den Blutdruck.
- Lindert Rückenschmerzen, Kopfschmerzen aufgrund verspannter Rücken oder
  Nackenmuskulatur.
- Lindert Schmerzen welche durch Überbelastung oder Fehlhaltung entstanden
  sind.

Für weitere Informationen über die Geschichte der Massage und die Grifftechnik
[PDF].
 

MANUELLE LYMPHDRAINAGE

Die Manuelle Lymphdrainage (MLD) ist eine sehr angenehme, beruhigende und wirkungsvolle Massage. Mit den langsamen, flächigen und rhythmischen Griffen dehnt man nur leicht die Haut. Es wird kaum Druck auf das Gewebe/Haut ausgeübt.

Ein Lymphödem sollte so früh wie möglich behandelt werden, um grössere Schäden zu vermeiden.

Wirkung der MLD:


- Drainieren der Lymphe (Gewebeflüssigkeit) und Anregen der
  Lymphangiomotorik
- Entstauung von angeschwollenen Körperregionen (Arme, Beine usw.)
- Aktivierung des Stoffwechsel
- Positive Wirkung auf das Immunsystem des Körpers
- Neubildung von Lymphgefässen
- Linderung von Schmerzen

Indikationen für die MLD sind sehr vielfältig:

- Verletzungen und Traumen durch Unfälle oder Sport (Blutergüsse, Zerrungen,
  Verrenkungen, Muskelfaserrisse, Luxationen, offene Wunden, die genäht
  werden mussten). Durch MLD kann die Verletzungsdauer verkürzt werden.
- Primäre und Sekundäre Lymphödeme
- Schmerzabbau vor und nach Operationen
- Morbus Sudeck
- Narbenbehandlung
- Chronische Entzündungen
- Verbrennungen
- Rheumatische Gelenkserkrankungen
- Nachbehandlung von kosmetischen Operationen
- Dermatologische Erkrankungen
- Schädigung der Lymphbahnen nach Bestrahlungstherapie
- Entfernung von Lymphknoten
- Vor und nach Zahnoperationen
- Migräne und Kopfschmerzen
- Cellulitis
- Schmerzsyndrome wie Fibromyalgie

Das Lymphsystem ist ein lebenswichtiger Bestandteil der körpereigenen Abwehr (Immunsystem). Den Körper durchzieht ein verzweigtes Netz von Lymphgefäßen. Im Gegensatz zum Blutkreislauf, bilden Lymphgefässe keinen geschlossenen Kreislauf. Feinste Lymphbahnen (Kapillaren) beginnen im Körpergewebe, vereinigen sich zu größeren Lymphgefäßen, die schließlich im Bereich Hals/Schlüsselbein (beim Angulus venosus) in den venösen Blutkreislauf einmünden.

Muskeln und Gelenke wirken als Pumpe auf die Lymphgefäße und unterstützen so den Abtransport der Lymphe.
Wenn sich aufgrund von Entzündungen, Verletzungen, oder nach Operationen usw. zuviel Lymphe ansammelt treten Schwellungen (Ödeme) im Gewebe auf. Als Beispiel, geschwollene Lymphknoten am Hals bei Erkältung oder Angina.

Das Lymphsystem am Beispiel von www.planet-schule.de

Für weitere Informationen über die Geschichte der manuellen Lymphdrainage [PDF]
 

BINDEGEWEBSMASSAGE

Die Bindegewebsmassage (BGM) gehört zur Gruppe der Reflexzonen Massagen. Mittels speziellen manuellen Zug-, Schiebe- und Strichtechniken werden die segmentalen sensiblen Hautzonen (Dermatome) behandelt.

Funktionelle Störungen der inneren Organe und des gesamten Bewegungsapparates bewirken Fehlspannungen und Stoffwechselstörungen in der Haut und im Bindegewebe. Durch gezielte Reizsetzung an der Haut können Organe und das vegetative Nervensystem (Sympathikus, Parasymphatikus) positiv beeinflusst werden.

Ziel der Bindegewebsmassage ist es, einen Spannungsausgleich im Bindegewebe, Lösung von Verklebungen im Bindegewebe und damit reflektorische Gesundungsreize im ganzen Körper - auch bei chronischen Krankheiten, Narbenbehandlung, Anregung von Organsystemen und Hormonausschüttung zu erreichen. Ebenso wird das vegetative Nervensystem harmonisiert.

Die Bindegewebsmassage kann für ein breites Spektrum von Beschwerden eingesetzt werden, nachfolgend einige Indikationen:

- Postoperative Zustände (z.B. Kontrakturen, Narbenbeschwerden)
- Schleudertrauma
- Spannungs-Kopfschmerzen, Migräne
- Akute und chronische Mens.- Beschwerden
- Zentrale und periphere Paresen
- Morbus Sudeck
- Durchblutungsstörungen (PAVK )
- Bronchialerkrankungen und Lungenkrankheiten

Für weitere Informationen über die Geschichte der Bindegewebsmassage [PDF].
 

FUSSREFLEXZONENMASSAGE (nach Dr. W. Fitzgerald)

Die Fussreflexzonen-Massage , eine bewährte, ganzheitliche Entspannungsmethode, harmonisiert die Lebensenergien. Sie steigert das Wohlbefinden und verschafft tiefe Entspannung.

Es wird angenommen, dass durch die Stimulierung bestimmter Reflex-Punkte an den Füssen auf die entsprechenden inneren Organe eingewirkt werden kann.

Bei den Indianern und in Asien wurden seit Jahrtausenden die Kranken an den Füssen behandelt. Der amerikanische Arzt William Fitzgerald (1872-1942) überprüfte und systematisierte um die Jahrhundertwende dieses alte Wissen und dokumentierte es in einem Buch.

In den 30er Jahren übernahm die Masseurin Eunice Ingham die Arbeitsgrundlage von Fitzgerald und richtete ihre therapeutische Tätigkeit danach aus. In Europa entwickelte Hanne Marquardt diese Therapiemöglichkeit weiter.

Anwendungsmöglichkeiten für die Fußreflexzonen Massage sind vielfältig, zum Beispiel bei:

- Kopfschmerzen
- Schlafstörungen
- Nervosität, Stress
- Menstruationsbeschwerden

Die Fussreflexzonenmassage bewirkt:

- Anregung des Stoffwechsels
- Förderung der Durchblutung
- Ausscheidung von Gift- und Schadstoffen wird gefördert
- Allgemeine Verbesserung des Wohlbefindens